Page 392 - Sandtler Katalog Sport- und Zubehörteile 2025
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Generell lässt sich sagen, dass Fahrer von Fahrzeugen mit großem Anpressdruck eher
einen gleichbleibenden Reibwert bevorzugen, denn das Letzte, was ein Fahrer braucht,
ist zunehmender Bremsdruck auf dem Scheitelpunkt einer Kurve wenn durch die Geschwindigkeitsverringerung
die Downforce nachlässt. Daher wird sich der Fahrer eines solchen Fahrzeuges
für den DS 1.11 entscheiden, wohingegen der Fahrer eines Fahrzeuges mit geringerer Downforce sich eher
für den DS UNO entscheidet, um die Vorteile des ansteigenden Reibwertes auszunutzen. Beide Beläge,
DS 1.11 und DS UNO, haben die positive Eigenschaft, sehr verschleißarm zu sein, was sich insbesondere
bei Langstreckenrennen bemerkbar macht. Während bei Straßenfahrzeugen versucht wird, möglichst
weitgehend Geräusche und Vibrationen aus Komfortgründen zu eliminieren, wird im Rennsport nicht
vorrangig in diese Richtung entwickelt.
DS UNO (Z/ZB)
DER DS UNO BELAG STELLT DIE ÜBERARBEITETE VERSION
DES BEWÄHRTEN FERODO DS 2.11 DAR, UND HAT SICH
BEREITS IM GT, TOUREN-WAGEN, FORMEL- UND RALLYE-
SPORT BEWÄHRT.
Durch ein verbessertes Handling beim Anbremsen wird das Risiko von
stillstehenden Rädern, im Vergleich zu anderen Bremsbelägen mit einem
ähnlich hohen Reibwert, deutlich verringert.
• Gleichbleibend hoher Reibkoeffizient (0,48 µ) bei allen
Geschwindigkeiten und Temperaturen
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Lange Lebensdauer
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Sehr gute Dosierbarkeit
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Fester Pedaldruck
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Empfohlen für GT, Formelwagen und Rallye
DS 1.11 (W/WB)
Hauptcharakteristika des DS 1.11:
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Langlebiger Belag zur Nutzung im Formelbereich oder leichten
Tourenwagen/GT Fahrzeugen
Scheibenschonender Belag
Mittlerer Reibwert (µ = 0,46) über weiten Temperaturverlauf konstant
Hohe Bremswirkung ist eines der wichtigen Erfordernisse im Rennbetrieb, wo Bremsungen aus hohen
Geschwindigkeiten erfolgen, oftmals nicht servounterstützt. Die Kombination von aerodynamischem
Anpressdruck und breiter Reifen bedeutet oftmals, dass der begrenzende Faktor die Pedalkraft des Fahrers
ist und nicht die Haftung der Reifen. Daher werden Bremsbeläge mit einem hohen Reibwert bevorzugt – mit
anderen Worten, es werden die Beläge bevorzugt, die es ermöglichen, möglichst viel der aufgewendeten
Kraft in Bremsenergie zu verwandeln. Kein Fading ist ein weiterer, wichtiger Punkt. Durch hohe Geschwindigkeiten,
harte Bremsungen und Dauerbelastung bei reduzierter Kühlung (jeder Lufteinlass beeinträchtigt
die Aerodynamik des Fahrzeuges) können Temperaturen bis zu 900°C entstehen, der Reibwert und der
Pedalweg muss auch unter diesen Bedingungen konstant bleiben, um das Fahrzeug auch am Limit
bewegen zu können.
Alle Ferodo Racing Bremsbeläge und Typenlisten finden Sie hier:
sandtler24.de/ferodo-bremsbelaege-racing
TL 163
Hauptcharakteristika des DS 1.08:
• empfohlen für den Einsatz auf der Rennstrecke an den hinteren
Bremssätteln
• niedriger Reibkoeffizient mit sehr flachem Drehmomentprofil
• ABS-kompatibel, minimiert das Blockieren der Räder und
übermäßigen Schlupf gegen Ende des Bremsvorgangs
• reproduzierbare und stabile Leistung bis 750 °C unter allen
Druck- und Geschwindigkeitsbedingungen
Viele Beläge von Ferodo Racing sind mit dem Namenszusatz B erhältlich. Diese Beläge sind
bereits thermisch vorbehandelt, was das Einfahrprozedere an der Strecke immens verkürzt.
Die Beläge müssen lediglich mit der Scheibe gepaart eingefahren werden.